Bio - aber sicher!

Bio ist ein gesetzlich geschützter Begriff !
Jeder Bio-Betrieb wird mindestens einmal im Jahr von unabhängigen Kontrollstellen kontrolliert !

10 Gründe für Bio

1. Gesunde Lebensmittel
Bioprodukte sind reicher an Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen. Darüber hinaus enthalten sie weniger oder keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel und Pestizide, die sich bei Aufnahme aus belasteten Nahrungsmitteln im Körper ansammeln und zu verschiedenen gesundheitlichen Störungen führen können.

2. Bester Geschmack
Bioprodukte schmecken besser und sind meist intensiver im Geschmack.

3. Verzicht auf Gentechnik
Bio-Bauern verwenden kein gentechnisch verändertes Saatgut und keine Gen-Futtermittel. Auch in der Verarbeitung wird auf Gentechnik verzichtet. So ist der Konsum von Bioprodukten der sicherste Weg, genetisch veränderte Organismen (GVO) weitgehend zu vermeiden.

4. Artgerechte Tierhaltung
Biolandwirte sind verpflichtet, nur eine geringe Anzahl an Tieren pro Fläche zu halten. Eingestreute Liegeflächen, maximaler Freilauf, natürliches Licht und ein gutes Stallklima sorgen für gesündere Tiere. Auf die Gabe von Antibiotika wird vollständig verzichtet. Die Tiere werden ausschließlich mit Bio-Futter ernährt.

5. Erhalt der Sortenvielfalt
Viele alte Sorten, wie beispielsweise der Dinkel, werden von den Bio-Landwirten vor dem Aussterben bewahrt. Der Erhalt vieler alter Obst- und Gemüsesorten bringt Abwechslung auf den Speiseplan.

6. Schutz der natürlichen Ressourcen Boden, Wasser, Luft
Die biologische Landwirtschaft verzichtet auf Pestizide und synthetische Düngemittel. Nitrat wird nur begrenzt eingesetzt, da keine leicht löslichen Handelsdünger verwendet werden. Damit werden auf allen biologisch bewirtschafteten Flächen das Grundwasser und die Fließgewässer weniger belastet und der Boden mehr geschützt. Durch den Verzicht auf Pestizide und chemischen Düngemittel leistet die biologische Landwirtschaft einen wichtigen Beitrag zur Reinhaltung der Luft und zum Klimaschutz.

7. Erhalt der Artenvielfalt und Schutz der Landschaft
Durch Fruchtfolge wird der Boden natürlich genährt. Fruchtfolge heißt, auf einem Feld werden nacheinander verschiedene Pflanzen angebaut. Die Auswahl erfolgt so, dass Nährstoffe, die dem Boden von einer Pflanzensorte entzogen ihm über die nächste wieder zugeführt werden. Mechanische und thermische Verfahren der Unkrautbekämpfung sowie eine ausgewogene Düngung führen zu einer großen Vielfalt an Kräutern und Kleinlebewesen auf den biologisch bewirtschafteten Flächen.

8. Der Boden lebt
Um den Boden im Gleichgewicht zu halten, achten Bio-Landwirte darauf, dass Lebewesen, die für die Bodenqualität wichtig sind, gute Bedingungen vorfinden.

9. Sicherheit durch Richtlinien und Kontrollen
Der zuständige Bio-Verband bzw. die staatliche Stelle kontrolliert mindestens einmal im Jahr die Bio-Landwirte. Dabei wird sorgfältig geprüft, ob die jeweiligen Richtlinien eingehalten werden.

10. Transparenz bei der Erzeugung und Herstellung von Lebensmitteln
Verbraucher sind durch das europäische Gesetz zur Kennzeichnung und Kontrolle biologisch erzeugter Lebensmittel vor falscher Kennzeichnung geschützt. Die Kontrollnummer auf den Produkten erlaubt es, den Weg des Produktes bis zur Ernte zurück zu verfolgen.

 

Zeichen Ihres Vertrauens

Gesunde Produkte umweltschonend und naturbelassen zu erzeugen ist oberstes Ziel aller Bio-Landwirte. Doch "ungespritzt" allein macht aus einem Apfel oder einer Möhre noch kein Bio-Produkt. Woran erkennen Verbraucherinnen und Verbraucher echte Bio-Produkte? Seit September 2001 gibt es das staatliche Bio-Siegel. Dieses Siegel darf auf allen Bio-Lebensmitteln verwendet werden, die die Richtlinien der EU-Bio-Verordnung erfüllen. Zusätzlich gibt es auch die Siegel der Anbauverbände der Bio-Landwirtschaft.

Darüber hinaus sind die Bezeichnungen "Bio-" und "Öko-" gesetzlich geschützt. Jedes Bio-Produkt hat eine Kontrollnummer. Die kann z.B. lauten: "DE-001-Öko-Kontrollstelle" oder "geprüft durch DE-013-Öko-Kontrollstelle". Dabei steht das Buchstabenkürzel DE für Deutschland, die Zahl 001 ist das Kürzel des Kontrollinstituts. "Bio-Ketchup" oder "Öko-Müsli" dürfen sich nur Produkte nennen, die mehr als 95% Bio-Zutaten enthalten. Produkte, die zu mehr als 70%, aber weniger als 95% Zutaten aus kontrolliert biologischer Erzeugung enthalten, dürfen auf der Verpackung, z. B. bei der Zutatenliste, noch einen Hinweis tragen, dass sie Bio-Zutaten enthalten.

Die wichtigsten kontrollierten Bio-Markenzeichen sind:
    

EU-Biosiegel Das EU-Bio-Siegel ist das einheitliche Bio-Qualitätszeichen für Europa für alle Erzeugnisse; die nach den Grundsätzen der EG-Öko-Verordnung hergestellt werden.
Bio-Siegel Das Bio-Siegel, wie es seit 2001 in Deutschland verwendet werden kann. Es handelt sich hierbei um einen nationalen Alleingang, denn inhaltlich bezieht es sich auf die EG-Öko-Verordnung.
Bioland Den Bioland-Verband für ökologischen Landbau gibt es seit 1971.
Biopark BIOPARK wurde 1991 in den neuen Bundesländern gegründet und zählt zu den größten Bio- Landbau-Verbänden in Deutschland.
Demeter Den Demeter-Bund für biologisch dynamischen Landbau gibt es seit 1924.
Naturland Naturland besteht als Anbauverband seit 1982.
Ecovin Im 1985 gegründeten Verband ECOVIN sind Winzer organisiert, die biologischen Wein und Traubensaft erzeugen.
Gäa Wurde 1989 in den neuen Bundesländern gegründet.
BDIH Das BDIH-Siegel kennzeichnet echte Naturkosmetik frei von Tierversuchen.
  Weitere Siegel:  Biokreis Ökosiegel

 

Öffnungszeiten

Montag - Freitag
8:00 bis 19:00

Samstag
8:00 bis 16:00

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Frisch und fein - der Biomarkt in Landshut