Frisch & Fein KundenInfo Dezember 2015

Liebe Frisch & Fein -Kundinnen und -Kunden,

nach dem Fest ist vor dem Fest. Wir hoffen Sie hatten an unseren 20-Jahre-Aktionen mindestens so viel Vergnügen wie wir. Heute eine kleine rückblickende Zusammenfassung. Und dann gehts ja schon wieder weiter. Advent Advent, die Pyramide brennt - wers stiller will, sollte sich ja nun aus der Stadt lieber zurückziehen, besinnliche Ecken sind eher rar. Wir bieten Ihnen aber immerhin einen musikfreien Einkaufsraum ohne Weihnachtsberieselung und hoffen damit einen Kontrapunkt im adventlichen Landshut setzen zu können ohne die Stimmung zu versauen. Feiern soll jeder nach seinem Gusto können, die Zutaten dazu, was gute Lebensmittel betrifft, bekommen SIe auf jeden Fall von uns.

Unsere Themen in dieser Info:

1. Nepali Garden
erfolgreiche Spendenaktion

2. Rückblick 20 Jahre - Aktionen
Im November wurde nicht nur gefeiert


3. Weihnachten naht
Jetzt vorbestellen
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1. Nepali Garden
erfolgreiche Spendenaktion - Wir sagen danke!




 
Nepal - den meisten durch seine atemberaubende Berglandschaft bekannt -ist leider von Armut geprägt: Seine Bevölkerung ist bis heute zum größten Teil ländlich und bäuerlich geprägt; der Anteil der Stadtbewohner ist mit 15 % der Gesamtbevölkerung nach wie vor einer der kleinsten weltweit. Mehr als die Hälfte der 28 Millionen Nepalesen sind Analphabeten und rund 25 % der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. 80 % der nepalesischen Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft.
Genau hier setzt die One World-Initiative mit ihren Nepali Gardens-Produkten an: Das Ziel ist die Erhaltung und Förderung der nepalesischen Kleinbauernkultur. Zu diesem Zweck wurde die erste Demeter-Farm Nepals mit dem klingenden Namen "Land des Medizin Buddhas" gegründet. Hier wird eng mit ansässigen Kleinbauern und Wildkräutersammlern zusammengearbeitet. Seit Beginn der Initiative vor 20 Jahren wurden durch Engagement, gute Zusammenarbeit und mit dem Willen, Nepal zu unterstützen viele Erfolge errungen, die den nepalesischen Bauern eine höhere Lebensqualität und uns die wunderbaren ayurvedischen Tees und Räucherstäbchen bescheren. Wir finden diesen Ansatz toll und fühlen uns dem Projekt sehr verbunden.

Das verheerende Erdbeben im April 2015 hat die ohnehin prekäre Lage der Nepalesen noch verschärft und auch das Projekt von Nepali Gardens schwer getroffen. Wir freuen uns deshalb sehr, dass unsere halbjährige Spendenaktion für Nepali Garden so erfolgreich war!

Dank Ihrer Einkäufe von Tees und Räucherstäbchen, sowie zusätzlichen Spenden von Kunden und Mitarbeitern sind wir auf eine Spendensumme von 166,50 € gekommen. Diese verdoppeln wir wie angekündigt und können somit die Glückssumme von 333,- € an Nepali Garden spenden!

Ihr Geld wird für Materialhilfe und Unterstützung beim Wiederaufbau von Häusern von Mitarbeitern der OneWorld-Farm verwendet und im Projektgebiet bei den Chepang, einem nepalesischen Bergvolk, das einen Teil der Kräuter anbaut. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
 
Auch  über ein halbes Jahr nach dem Erdbeben ist in Nepal weitere Hilfe notwendig. Falls Sie weiterhin Spenden möchten, hier nochmals das Spendenkonto:
Fair Bildung und Entwicklungshilfe e.V.
Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG,
IBAN: DE57 7009 1500 0101 8050 61
BIC: GENODEF1DCA
Verwendungszweck: Nepal



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2. Rückblick 20 Jahre - Aktionen
Im November wurde nicht nur gefeiert
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   ... sondern auch kräftig probiert!

Anita Gromotka präsentierte leckere Crepes aus rein regionalen Tagwerk-Zutaten, Sabina Märkl hatte viel Zuspruch beim Gemüsesuppentag und Sabine Lackner freut sich über den großen Andrang und Zuspruch unserer Kunden bei den Probieraktionen und Angeboten - ihr Organisationsaufwand im Vorfeld hat sich gelohnt.

    
        

In der abendlichen Gesprächsreihe "lebendige regionale Partnerschaften" im temporär angemieteten Nachbarladen durften wir vier sehr interessante Wegbegleiter zum Gespräch begrüßen. Clemens Hiller-Stattmann von der Lebensgemeinschaft Höhenberg berichtete aus dem Alltag des Lebens und Arbeitens mit Behinderten, aber schon der Ausdruck "Behinderte" ist irreführend. Clemens ließ seine Erfahrungen aus 15 Jahren Geschäftsführung lebendig werden und als "Chef" von über 200 Menschen mit und ohne Handicap zog er schließlich das Fazit von "Menschen mit besonderen Fähigkeiten" zu sprechen.

Lorenz Kratzer (linkes Bild, rechts), Tagwerk Landwirt, Rinderhalter und Mitbegründer der Tagwerk Biometzgerei, brachte den Zuhörern aus der Praxis nahe, was es heisst dem Tierwohl auf dem Bauernhof wirklich gerecht zu werden. Viel Platz und Auslauf, gesundes Futter und die Mutterkuhhaltung in natürlicher Herde sind seine Erfolgsfaktoren für Tiergesundheit und Effizienz, die dem Leben des Tieres gerecht wird.

Über den Vermarktungstrend Regionalität sprachen wir mit Dr. Michael Rittershofer vom Tagwerk Förderverein. "Regionalität erfahren" heisst für ihn nicht nur von km-Begrenzung zu sprechen, sondern auch von einem gesellschaftlichen Wert, der entsteht, wenn man sich mit den Akteuren in der Region an einen Tisch setzt, um gemeinsam fair miteinander zu handeln. Das unterscheidet eine Organisation wie Tagwerk, die den bäuerlichen Familienbetrieb, den handwerklich arbeitenden Bäcker und den selbständigen Ladeninhaber vor Ort zusammen bringt ganz deutlich von Handelsgruppen, die Deutschland maximal in zwei Habndelsregionen Nord und Süd aufteilen.

Und am Abschlußabend war das Thema nun alles andere als trocken, denn Toni Wallner (rechtes Bild) kredenzte uns eine kleine Auswahl seiner Lieblingsweine. Diese immer wieder faszinierende Leidenschaft gepaart mit einem immensen Wissen rund um das Thema Wein, die Toni ohne jede Anstrengung spielend leicht versprüht, genießen wir immer wieder seit nunmehr 20 Jahren und wer es diesesmal verpasst hat, darf sich sicherlich auf eine Fortsetzung freuen. Wir werden wieder einladen.


3. Weihnachten naht
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Es schneit nicht, nein es weht der Wind in Ostbayern heute so stark wie sonst in Ostfriesland. Nicht ganz einfach da in Weihnachtsstimmung zu geraten, noch dazu wo die ehemals "Stade Zeit" pyramidal lauter und lauter wird. Und doch naht das Fest schon so sehr, dass wir Sie bitten würden, langsam über den Weihnachtsbraten nachzudenken, damit wir wirklich noch allen Wünschen gerecht werden können. Hier der Bestellzettel, der natürlich auch im Laden aufliegt und bis spätestens 3.Dezember wieder bei uns sein soll.



Wir wünschen Ihnen nun eine Adventszeit ganz nach Ihrem Geschmack und viel Vorfreude aufs Weihnachtsfest

   

Ihr Reinhard Gromotka und Ihre Sabine Lackner

 
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